Neuer Wohnraum für Kissing: Spatenstich für 14 moderne Sozialwohnungen in der Rosenstraße

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Ein wichtiger Meilenstein für die kommunale Wohnraumversorgung: Auf dem Gelände der ehemaligen neuapostolischen Kirche in der Rosenstraße wurde am 23.10.2026 der Grundstein für ein neues Wohnprojekt gelegt. Gemeinsam mit Landrat Dr. Marc Sturm, Robert Englmeier (Geschäftsführer der Kreiswohnbau GmbH) und Bürgermeister Reinhard Gürtner feierten zahlreiche Gäste, darunter auch Vertreter der Fraktionen aus dem Gemeinderat den offiziellen Spatenstich für den Neubau von 14 sozial geförderten Wohneinheiten.

Attraktiver und bezahlbarer Wohnraum
Das Projekt, welches von der Kreiswohnbau GmbH realisiert wird, umfasst ein modernes Wohngebäude mit einer Gesamtwohnfläche von rund 1.000 Quadratmetern. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden, entsteht ein vielfältiger Mix aus Wohnungen: Drei Zweizimmerwohnungen, sechs Dreizimmerwohnungen und fünf Vierzimmerwohnungen bieten Platz für Einzelpersonen, Paare sowie Familien. Das Ziel des Bauvorhabens ist es, attraktiven und vor allem bezahlbaren Wohnraum für Menschen zu schaffen, die auf preisgünstige Mietangebote angewiesen sind.

Die Gemeinde Kissing unterstützt dieses Vorhaben maßgeblich, indem sie das Grundstück auf Erbpacht zur Verfügung stellt.

Nachhaltige Flächennutzung und Aufenthaltsqualität 
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der zukünftigen Gestaltung des Grundstücks. Im nördlichen Teil des Areals bleibt ein sieben Meter breiter Streifen frei. Dieser dient langfristig als Durchgang zur Bundesstraße, wodurch die Gemeinde die Flexibilität für eine mögliche Durchfahrt erhält. Mittelfristig soll dieser Bereich jedoch primär zur Steigerung der Aufenthaltsqualität genutzt werden, um das Wohnumfeld für die Bevölkerung noch attraktiver zu gestalten.

Soziale Verantwortung und Barrierefreiheit
In seiner Rede unterstrich Bürgermeister Reinhard Gürtner die Dringlichkeit des Projekts. „Der Bedarf an sozialem Wohnraum in Kissing ist heute größer denn je“, betonte der Bürgermeister. Er verwies insbesondere auf die ständig steigenden Mieten und die Notwendigkeit, wohnraumpolitisch gegenzusteuern. „Wir haben viele Bürgerinnen und Bürger, die auf barrierefreie Wohnmöglichkeiten angewiesen sind. Mit diesem Projekt können wir dieser Forderung gezielt nachkommen“, so Gürtner weiter. Er bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten, besonders bei den Aufsichtsräten der Wohnbau GmbH, für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Planung und Umsetzung dieses wichtigen Projekts.